Das Edwards-Syndrom, auch bekannt als Trisomie 18, ist eine genetische Erkrankung, die durch das Vorhandensein eines zusätzlichen Chromosoms 18 verursacht wird. Die Lebenserwartung von Menschen mit Edwards-Syndrom ist in der Regel stark beeinträchtigt. Die meisten Betroffenen sterben bereits vor oder kurz nach der Geburt.
Die Symptome des Edwards-Syndroms sind vielfältig und können körperlich, geistig und emotional auftreten. Zu den körperlichen Merkmalen gehören unter anderem Herzfehler, Fehlbildungen der inneren Organe, Wachstumsstörungen und Kleinwuchs. Geistige Entwicklungsverzögerungen und Lernschwierigkeiten sind ebenfalls häufig.
Aufgrund der schweren gesundheitlichen Probleme haben Menschen mit Edwards-Syndrom oft eine deutlich verkürzte Lebenserwartung. Viele sterben bereits in den ersten Lebensmonaten, während andere nur wenige Jahre überleben. Es gibt jedoch auch vereinzelte Berichte über Menschen mit Edwards-Syndrom, die das Erwachsenenalter erreicht haben.
Die Behandlung des Edwards-Syndroms konzentriert sich in erster Linie auf die Linderung der Symptome und die Verbesserung der Lebensqualität. Dies kann palliative Maßnahmen wie Herzoperationen oder Ernährungsunterstützung beinhalten. Es ist wichtig zu beachten, dass die Prognose von Fall zu Fall unterschiedlich sein kann und von der Schwere der Symptome abhängt.
Insgesamt ist die Lebenserwartung bei Edwards-Syndrom begrenzt, aber es gibt Ausnahmen, bei denen einige Menschen mit dieser Erkrankung länger leben können.
Author: DiseaseMaps Editorial Team
Reviewed against authoritative medical sources (NIH GARD, Orphanet, OMIM)
Last updated: 2023-07-12
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